Rechner
Hauskauf-Nebenkosten Rechner
Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler – die gesamten Erwerbsnebenkosten auf einen Blick.
Häufige Fragen
Welche Erwerbsnebenkosten fallen beim Hauskauf an?
Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 % je nach Bundesland), Notar- und Grundbuchkosten (rund 1,5–2 %) sowie ggf. Maklercourtage (bis 3,57 % inkl. USt für Käufer). Zusammen meist 10–15 % des Kaufpreises.
Wer trägt die Maklerprovision?
Seit Dezember 2020 gilt für selbstgenutzte Wohnimmobilien das Bestellerprinzip: Käufer zahlen höchstens den gleichen Anteil wie Verkäufer. Bei reinen Verkäuferaufträgen ist Käuferseits oft 3,57 % üblich.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?
Sie variiert je Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern, Sachsen) und 6,5 % (NRW, Schleswig-Holstein, Saarland, Brandenburg, Thüringen). Der Rechner berücksichtigt den aktuellen Satz Ihres Bundeslands.
Wofür entstehen Notarkosten?
Für die Beurkundung des Kaufvertrags, die Eintragung von Auflassungsvormerkung und Grundschuld sowie für die Grundbuchänderung. Die Höhe richtet sich nach der GNotKG-Tabelle.
Sind Nebenkosten finanzierbar?
Nur bei guter Bonität (Vollfinanzierung, „110-%-Finanzierung“). Sie sind nicht werthaltig, weshalb Banken hier höhere Zinsaufschläge verlangen. Üblich ist daher, die Nebenkosten aus Eigenkapital zu zahlen.