Wohngebäudeversicherung

Baufinanzierung & Modernisierung

Hauskauf-Nebenkosten: 8–12 % zusätzlich einplanen

Die meisten Käufer unterschätzen die Erwerbsnebenkosten. Je nach Bundesland und Maklervereinbarung kommen 8–12 % zum Kaufpreis hinzu — und genau diese Summe muss vollständig aus Eigenkapital kommen. Wer parallel die finanzielle Absicherung der Familie für den Ernstfall „Tod des Hauptverdieners“ durchdenken möchte, findet eine verständliche Einordnung im Verbraucherportal risikolebensversicherung-online.com zur Absicherung beim Hauskauf.

Grunderwerbsteuer nach Bundesland

BundeslandSteuersatzBei 400.000 € Kaufpreis
Bayern, Sachsen3,5 %14.000 €
Baden-Württemberg, Bremen5,0 %20.000 €
Berlin, Hessen, MV6,0 %24.000 €
NRW, SH, Saarland, Brandenburg6,5 %26.000 €

Notar- und Grundbuchkosten

Die Kosten sind nach Gerichts- und Notarkostengesetz bundeseinheitlich. Daumenregel: ca. 1,5 % des Kaufpreises. Davon entfallen ca. 1 % auf den Notar und 0,5 % auf das Grundbuch.

Maklerprovision seit 2020

Seit der Reform muss der Verkäufer mindestens die Hälfte der Maklerprovision tragen. Übliche Aufteilung: 3,57 % Käufer + 3,57 % Verkäufer (jeweils inkl. USt).

Inventar separat ausweisen Lassen Sie Einbauküche, Markise oder Sauna im Kaufvertrag separat mit Wert ausweisen. Auf bewegliches Inventar entfällt keine Grunderwerbsteuer — bei 15.000 € Inventar spart das in NRW knapp 1.000 €.

Sparpotenziale bei Nebenkosten

  • Inventar separat ausweisen (Küche, Möbel)
  • Kaufvertrag gemeinsam für Eheleute (1 Notarvertrag statt 2)
  • Bei Neubau: Grunderwerbsteuer nur auf den Grundstückspreis
  • Selbst gefundenes Objekt (kein Makler)

Häufige Fragen

Kann ich die Nebenkosten mitfinanzieren?

Theoretisch ja (Vollfinanzierung 110 %), praktisch nur bei perfekter Bonität und mit deutlichem Zinsaufschlag (+0,3–0,6 %).

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Veröffentlicht von WIMARO Networks · Stand: 2026-03-15