WGV-Vergleich

Elementar

Hochwasserschutz für Hauseigentümer

Der Klimawandel macht Starkregen-Ereignisse häufiger und intensiver. Hauseigentümer können mit baulichen Maßnahmen und der richtigen Versicherung das Risiko deutlich reduzieren.

Bauliche Schutzmaßnahmen

  • Rückstauventile in Kellerabläufen einbauen lassen
  • Druckwasserdichte Kellerfenster / Lichtschachtabdeckungen
  • Erhöhte Lichtschächte oder mobile Hochwasserschotten
  • Grundstücksdrainage und Versickerungsflächen
  • Heizöltanks gegen Auftrieb sichern

Versicherungstechnische Voraussetzungen

Die meisten Versicherer setzen funktionierende Rückstausicherungen voraus. Ohne kann die Leistung gekürzt oder verweigert werden. Lassen Sie Wartungen dokumentieren.

MaßnahmeInvestitionSchadenrisiko-Reduktion
Rückstauklappe300 – 1.000 €hoch
Hochwasserschotts2.000 – 8.000 €sehr hoch
Hebeanlage3.000 – 6.000 €hoch

Verhalten im Ereignisfall

  1. Strom in gefährdeten Bereichen abschalten
  2. Heizöltanks sichern, Schwimmverhinderung prüfen
  3. Wertgegenstände in höher gelegene Räume bringen
  4. Wasserstand und Schäden fotografieren / filmen
  5. Versicherer unverzüglich informieren

Förderprogramme

Bund und Länder fördern Hochwasserschutzmaßnahmen über BAFA und KfW. Auch Kommunen bieten lokale Zuschüsse. Lassen Sie sich vor Beginn der Maßnahme beraten – ein nachträglicher Antrag ist meist ausgeschlossen.

Achtung Obliegenheit Wer Rückstausicherungen nicht wartet oder absichtlich Lichtschächte offen lässt, riskiert volle Leistungskürzung – auch wenn der Elementarbaustein eingeschlossen ist.

Häufige Fragen

Reicht eine Rückstauklappe als Versicherungsschutz aus?

Sie ist Voraussetzung, ersetzt aber nicht den Elementarbaustein. Ohne diesen zahlt die Versicherung bei Rückstau nicht.

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Veröffentlicht von WIMARO Networks · Stand: 2026-05-08