Solar, Energie & Autarkie
Wallbox: Heimladestation 11 kW vs. 22 kW
Die Wallbox ist das fehlende Glied zwischen E-Auto und Solaranlage. Mit intelligenter Steuerung lädt sie nur dann, wenn die Sonne scheint — der Strom kostet dann effektiv 8 ct/kWh statt 50 ct/kWh am öffentlichen Schnelllader.
11 oder 22 Kilowatt?
Für Einfamilienhäuser reicht eine 11-kW-Wallbox fast immer: über Nacht werden 80 kWh nachgeladen — das genügt für 500 km Reichweite. 22 kW lohnt sich nur bei Mehrfamilienhaus oder gewerblicher Nutzung. Wer parallel zur Wallbox-Planung die Kfz-Seite mitdenken möchte, findet eine verständliche Einordnung zu Tarifmerkmalen rund ums E-Auto im [Verbraucherportal kfz-versicherungen-online.com](https://kfz-versicherungen-online.com).
Installation und Anmeldung
- Elektriker prüft Hausanschluss und Zähler
- Wallbox wird mit eigener Leitung an den Sicherungskasten angeschlossen
- Anmeldung beim Netzbetreiber (bei 22 kW Genehmigung)
- FI-Schutzschalter Typ B oder A EV ist Pflicht
Intelligente Steuerung mit PV
| Modus | Funktion |
|---|---|
| Sonnenmodus | Lädt nur mit PV-Überschuss |
| Mindeststrom | Garantiert minimale Ladeleistung |
| Schnelllademodus | Volle Leistung, ggf. Netzbezug |
| §14a EnWG-Steuerung | Netzbetreiber kann auf 4,2 kW dimmen |
Förderung und Kosten
Aktuell gibt es keine bundeseinheitliche Wallbox-Förderung mehr. Einige Stadtwerke und Bundesländer bieten regionale Programme. Im Bündel mit PV-Anlage über KfW 270 finanzierbar.
Häufige Fragen
Brauche ich einen separaten Stromzähler?
Nicht zwingend. Wer Wärmepumpenstromtarif nutzt, braucht aber einen zweiten Zähler — getrennte Messung lohnt sich ab ca. 4.000 kWh Ladestrom pro Jahr.