Rechner
Anbau- & Erweiterungs-Rechner
Anbauten verändern den Wert eines Hauses oft deutlich – und damit auch Versicherungssumme und Beitrag. Wer die Anpassung vergisst, riskiert Unterversicherung.
Ob Wintergarten, Aufstockung, Anbau oder ausgebautes Dachgeschoss: Jede Erweiterung der Wohnfläche oder der wertbildenden Substanz muss dem Versicherer gemeldet werden. Der Rechner zeigt, wie sich die Maßnahme rechnerisch auf Wert 1914, Versicherungssumme und Beitrag auswirkt.
Wann ist der Rechner sinnvoll?
Vor und nach jeder baulichen Erweiterung. Auch bei Sanierungen mit deutlicher Wertsteigerung (z. B. komplette Bad- oder Heizungsmodernisierung) ist eine Anpassung sinnvoll.
Welche Eingaben Sie brauchen
- Aktuelle Wohnfläche und geplante Erweiterung in m²
- Bauart des Anbaus (massiv, Holz, Glas)
- Ausstattungsniveau im neuen Bereich
- Aktuelle Versicherungssumme
- Eventuelle Vertragsklauseln zur Anbaufrist
Typische Fehler
- Anbau nicht beim Versicherer gemeldet
- Wintergarten als reines ‚Anbauteil‘ unterschätzt
- Bauphase ohne Rohbauversicherung
- Erweiterung ohne Anpassung der Wohnfläche im Vertrag
Wann zusätzlich ein Tarifvergleich sinnvoll ist
Anbauten sind ein guter Anlass, den Vertrag insgesamt zu hinterfragen. Wenn der Versicherer keine saubere Anpassung anbietet oder die Bauphase nicht mitversichert, hilft ein Anbietervergleich – inklusive Rohbauversicherung und Erweiterungsklausel.
Häufige Fragen
Muss ich jeden Anbau dem Versicherer melden?
Ja. Auch kleinere Erweiterungen wie Wintergärten erhöhen die Versicherungssumme. Eine fehlende Meldung kann im Schadenfall Kürzungen auslösen.
Ist die Bauphase versichert?
Nicht automatisch. Während des Anbaus brauchen Sie meist eine Bauleistungs- oder Rohbauversicherung. Manche Wohngebäudetarife schließen die Bauphase auf Antrag mit ein.
Wann steigt der Beitrag?
Mit der nächsten Hauptfälligkeit nach Meldung der Erweiterung. Der Aufschlag richtet sich nach neuer Wohnfläche, Bauart und Ausstattungsniveau.